Firefox nach großer Verspätung erhältlich

Die Mozilla Foundation hat heute nach großer Verspätung die dritte Betaversion des Browsers Firefox 3.1 veröffentlicht. Vor allem mit der neuen JavaScript-Engine TraceMonkey gab es bis zuletzt Probleme.

Die Mozilla Foundation hat heute nach großer Verspätung die dritte Betaversion des Browsers Firefox 3.1 veröffentlicht. Vor allem mit der neuen JavaScript-Engine TraceMonkey gab es bis zuletzt Probleme.

Bei der Beta 3 handelt es sich um den fünften Meilenstein bei der Entwicklung. Verbesserungen wurden unter anderem am Private Browsing Mode vorgenommen. So ist es jetzt möglich, die Spuren einer einzelnen Webseite zu verwischen. Auch die Web Worker genannte Komponente wurde weiter optimiert. Damit ist es möglich, JavaScript im Hintergrund auszuführen.

Die interessanteste Neuerung für Entwickler dürfte die native JSON-Unterstützung sein. Daten, die im JSON-Format vorliegen, können nun direkt in eine JavaScript-Variable überführt werden. Der unsichere Umweg über die Funktion eval() entfällt.

Die Rendering-Engine Gecko trägt inzwischen die Versionsnummer 1.9.1 und befand sich über neun Monate in der Entwicklung. Sie beherrscht jetzt spekulatives Parsing, d.h. das Rendern einer Webseite kann auch dann fortgesetzt werden, wenn auf ein bestimmtes Script gewartet wird. Insgesamt macht sich dies durch einen schnelleren Seitenaufbau bemerkbar.

Inzwischen arbeiten die Entwickler von Firefox an der vierten Betaversion, die noch vor dem ersten Release Candidate eingeschoben wird. Dann wird der Browser bereits die neue Versionsnummer 3.5 tragen. Um deutlich zu machen, dass die neue Firefox-Ausgabe viele Neuerungen enthält, hat man sich zu diesem Versionssprung entschlossen.

Quelle: winfuture.de